JSON FORMATIEREN · LOKALE VERARBEITUNG
JSON lesbar machen. Zahlenliterale erhalten.
Ein JSON-Block in einer einzigen Zeile ist schwer zu überblicken. Werkfink rückt gültiges JSON mit zwei Leerzeichen je Ebene ein. Die Reihenfolge der Eigenschaften und die Schreibweise numerischer Literale bleiben erhalten, auch bei großen Ganzzahlen.
Was beim Einrücken erhalten bleibt
In diesem erfundenen Beispiel ist die Kennung größer als die größte in JavaScript sicher darstellbare Ganzzahl. Der Faktor enthält nachgestellte Nullen.
{"kennung":9007199254740993,"faktor":1.2300,"aktiv":true}{
"kennung": 9007199254740993,
"faktor": 1.2300,
"aktiv": true
}Der Formatter liest Zahlen als ursprüngliche Zeichenfolge und gibt sie so wieder aus. Er wandelt nicht erst das gesamte Dokument mit JSON.parse in JavaScript-Zahlen um. Daher bleiben hier 9007199254740993 und 1.2300 erhalten. Auch Exponentenschreibweisen werden nicht neu berechnet.
Ein anderes Programm kann die Zahl beim späteren Einlesen trotzdem runden. Wenn eine Kennung überall exakt bleiben muss, sollte das vereinbarte Datenformat sie als Zeichenfolge wie "9007199254740993" vorsehen. Der Formatter ändert den Datentyp nicht für dich.
Fehler melden, statt Werte still zu ersetzen
Doppelte Schlüssel innerhalb desselben Objekts werden abgewiesen. In diesem Beispiel würde sonst unklar bleiben, welcher Betrag gelten soll:
{"betrag":149,"betrag":199}Auch anders geschriebene Escape-Sequenzen umgehen die Prüfung nicht: "name" und "\u006eame" ergeben denselben Schlüssel. Gleiche Feldnamen in zwei verschiedenen Objekten sind dagegen erlaubt.
- JSON braucht doppelte Anführungszeichen für Schlüssel und Zeichenfolgen.
- Kommentare, überzählige Kommas am Ende und einfache Anführungszeichen sind keine gültige JSON-Syntax.
- Ein JSON-Zahlenliteral verwendet einen Punkt als Dezimaltrennzeichen. Der Text
"3,50"ist eine gültige Zeichenfolge; eine Dezimalzahl3,50ist es nicht. - Der Formatter repariert die Eingabe nicht und entscheidet nicht, welcher widersprüchliche Wert richtig ist.
Die Prüfung betrifft Syntax und feste Strukturgrenzen. Sie prüft weder ein JSON-Schema noch die fachliche Richtigkeit von Beträgen, Adressen oder anderen Inhalten. Schreibweisen von String-Escapes können sich ändern; ihre Zeichenwerte bleiben erhalten.
Formatieren, vergleichen, mitnehmen
- „JSON formatieren“ im Werkzeugkatalog öffnen. Der Link wählt nur das Werkzeug, keine Eingabedaten.
- JSON in „Dein Inhalt“ einfügen und „Lokal ausführen“ wählen.
- Ergebnis und Prüfzahlen kontrollieren. Bei einem Fehler die Quelle prüfen und die korrigierte Fassung erneut ausführen.
- Das formatierte JSON kopieren oder als
.jsonherunterladen. Die Quelle für einen Vergleich behalten.
Wenn du nur prüfen möchtest, wähle im Katalog „JSON prüfen“. „JSON minimieren“ entfernt unnötige Zwischenräume. Beide verwenden dieselbe strenge Prüfung; sie ergänzen keine fehlenden Daten.
Feste Grenzen und lokale Verarbeitung
Die Eingabe darf bis zu 1 MiB umfassen, gemessen als UTF-8. Die Ausgabe ist auf 4 MiB begrenzt. Zulässig sind höchstens 32 verschachtelte Objekt- oder Array-Ebenen, 50.000 JSON-Werte insgesamt und 256 Eigenschaften je Objekt. Auch gültiges JSON wird abgewiesen, wenn es diese Grenzen überschreitet. Durch Einrückung kann die Ausgabe größer als die Eingabe werden.
Die Verarbeitung läuft mit festen Regeln im Browser, kostenlos und ohne Anmeldung. Die Eingabe wird für diese Arbeit nicht hochgeladen oder dauerhaft im Browser gespeichert. Die Website verarbeitet beim Laden Verbindungsdaten; Details stehen im Datenschutzhinweis.
Du startest mit einer Tabelle?
Die Hilfe CSV in JSON umwandeln zeigt, wie Kopfzeilen zu Feldnamen werden und warum CSV-Werte Text bleiben. Wenn du vorher eigene Regeln für die Tabelle brauchst, nutze die CSV-Werkstatt.